Samstag, 20. Juni 2015

Bolivien - Salar de Uyuni

Bolivien - Salar de Uyuni
19.-22.06.2015

Von Cusco bin ich am Freitag, den 19.06., morgens über La Paz nach Uyuni in Bolivien geflogen.

Für Michael ging es leider auch schon wieder über Lima nach Deutschland. Die drei Wochen in Peru sind sooo schnell vorbeigegangen. Wahnsinn jedoch was wir alles gesehen haben!!!


In Uyuni abends angekommen habe ich nichts mehr gemacht, außer gefroren und geschlafen. Der Ort liegt auf über 3600 m über dem Meeresspiegel und es ist hier so unglaublich kalt und trocken, verrückt! Zum Glück hatte ich in meinem Hostel eine kleine Heizung, sonst wäre ich echt erfroren! Und zum Glück habe ich - außer ab & zu etwas Kopfschmerzen - keine Probleme mit der Höhe. Mein Gedanke war an dem Abend: Wie soll ich nur die Tour durch die Salar de Uyuni ohne Heizung usw. überleben?! :D

Am nächsten Tag startete die Tour auch schon. Ich hatte mich vorher über einige Touranbieter informiert und bei dem anscheinend besten die Tour per Mail gebucht. Als es dann soweit war, stellte ich jedoch fest, dass ich von dem Touranbieter in den Jeep eines anderen gesteckt wurde. Na toll... Dementsprechend war der Guide leider nicht so gut wie erwartet oder erhofft. Er war sogar echt schlecht, hat kaum ein Wort gesagt, fast nichts erklärt, ... Naja, die Tour war davon abgesehen aber wirklich UNBESCHREIBLICH.

Daher, hier ganz viele Fotos, auch wenn diese die jeweilige Atmosphäre längst nicht so rüberbringen wie sie in Realität war...

Kurz vorab, das war die Route:



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TAG 1

Cementerio de los Trenes / Eisenbahnfriedhof mit über hundert Jahre alten Zügen:











Salar de Uyuni / Salzsee mit einer Fläche von über 10.000 km2. Die Salzkruste hat sich durch das Austrocknen eines Sees vor über 10.000 Jahren gebildet. Da es derzeit trocken ist, ist die Salzkruste sehr dick und alles sehr trocken. In der Regenzeit kann es schon einmal schlammiger werden, sodass man den Salzsee nicht befahren kann. Wenn es nur ein bisschen regnet, wirkt die Oberfläche wie ein riesiger Spiegel. Faszinierend!































Hotel de Sal, ein Hotel komplett aus Salz:




















Weitere Eindrücke aus der Salar de Uyuni:































Isla Incahuasi (Haus der Häuptlinge) - eine Art Insel, über 24 Hektar groß, bedeckt mit unendlich vielen Kakteenen, mitten in der Salar de Uyuni, frühere Spitze eines Vulkans - beeindruckend!















Nacht 1, unsere Unterkunft, überwiegend aus Salz:





















Sternenhimmel mit Milchstraße und Southern Cross vom Hostel aus in der Nacht:




















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TAG 2

Bahnhof mitten in der Wüste:


















Vulkan Ollagüe:






































Laguna No. 1:






















Laguna No. 2 mit Andenflamingos:











Laguna No. 3:




















Farbige Wüste von Siloli:



















Arbol de Piedras (= Baum aus Stein), eine Feldformation aus vulkanischem Gestein, ca. 7m hoch, mitten in der Wüste:




















Laguna No. 4, Laguna 
Colorada, 60 km2 großer See im Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa, dem Nationalpark Tierwelt der Anden „Eduardo Avaroa“ auf über 4000 m über dem Meer. Die rote Farbe entsteht durch bestimmte Algen und Mineralien. Besonders im Sommer gibt es hier sehr, sehr viele Flamingos.
















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TAG 3

Sol de mañana, Geysire (= heiße Quellen, die heißes Wasser / Wasserdampf als Fontäne ausstoßen), kochende Schlammlöcher und Vulkandämpfe:






















Lagune mit heißem Wasser zum Baden (bei einer Außentemperatur von -2 Grad allerdings echt hart, ich hab's nicht geschafft):

















Uuund... die letzte Laguna auf dieser Tour. Danach ging es an die Grenze zwischen Bolivien und Chile und für  mich weiter nach San Pedro de Atacama, Chile.