23.04.2015
Gestern waren Anna und ich im Tayrona Nationalpark, der in der Nähe von Santa Marta liegt.
Morgens ging's los und - zumindest für mich - abends wieder zurück.
Das war wirklich sportlich, schön und spannend!
Anna ist meistens etwas schnelleren Schrittes als ich gegangen, währenddessen ich hier und da etwas mehr Zeit brauchte, um noch ein Foto zu machen, mich mit jemand anderem zu unterhalten oder eine besonders schöne Stelle für einen Moment zu genießen.
Naja... letztendlich haben wir uns dann verloren. Anna war für mich außer Sichtweite, ich für sie ebenfalls, wir hatten nichts abgemacht, wo wir uns in diesem Fall treffen würden etc. - nicht ganz so klug... Ich habe mich dann irgendwann allein auf den Rückweg zum Ausgang gemacht, weil ich wusste, dass ich diesen sonst nicht vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würde und nicht allein irgendwo übernachten wollte. Anna hat mich im Park auch noch gesucht und dann dort auf einem Campingplatz übernachtet. Zum Glück konnten wir uns abends doch noch über's Handy erreichen und uns sicher sein, dass es uns gut geht.
Der Park ist riesig, ca. 15 Hektar! Ein großer Teil davon direkt am Meer! Der Rest besteht aus Felsen, Regenwald, Dschungel... Ganz anders als die Nationalparks, die ich aus Costa Rica kenne. Es gibt verschiedene Wege, um den Park zu erkunden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, dort eine Nacht zu übernachten. Ansonsten lohnt es sich nicht wirklich den weiten Weg zu wandern, kurz den Strand zu sehen und dann wieder zurückzugehen.